Pointer1

Neuronale Emergenzen

Don't look for the ground, common or else

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Höhepunkte eines Interviews mit Adam Greenfield, der sich Phänomenen ubiquitären Computerisierens ("everyware") mit einer angenehm soziologisch gefärbten Brille nähert:

As to how we manage the presentation of self in a world where there is such easy slippage between our various masks, I simply don’t know. Dishonesty is the great lubricant without which any society rapidly becomes unbearable - imagine having to disclose your actual feelings about all your friends, relatives, neighbors and coworkers to them, in real time - and unfortunately, the advocates of technologically-driven universal transparency seem to persistently undervalue its utility as an aid to social cohesion.

[...]

My own personal example has to do with Nike+.
(Das ist ein sprechender, ähhh, informationssammelnder und -sendender Joggingschuh) .
Formerly very easy-going as a runner - a devotee of running as a kind of moving meditation and a space of pure relaxation - I have become quite compulsively competitive now that my performance statistics are captured and radiated to the World Wide Web. It’s no longer acceptable, somehow, that I’m forty-five seconds slower than my friend over the course of a mile, even though I’ve five long years older than him; it’s no longer entirely tolerable that anybody in my Nike+ orbit puts in more weekly miles than I do. And what’s more, I no longer run at all unless I have my Nike+ with me - why would I, when that would be an uncaptured and thus a “wasted” effort?

Interessant ist auch die Spannung zwischen den theoriefranzösisch und von medialen Robot-Overlord-Texten wie PKDs Büchern, Terminator oder Matrix geprägten Fragen und den erfrischend differenzierungsfähigen Antworten.

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Scout Niblett war gestern da und war super, hoffentlich kommt sie bald wieder. Zu meinem anfänglichen Entsetzen war der Saal mit bequemen Sitzmöbeln vollgestellt. Die Musik ist ja schon minimalistisch, aber eher nicht entspannt, sondern konzentriert. Sie lebt - abgesehen vom superlativen Songwriting - eigentlich von den Gitarrenlärm-Ausbrüchen, die an die frühen 90er erinnern, aber irgendwie doch anders funktionieren. In Zusammenarbeit mit der allgemeinen Zurückhaltung der Dresdner entstand eine Atmosphäre ziemlich aufgestauter Energie und leider auch kinohaften Distanz, die sich bei Publikumskontaktversuchen zwischen den Songs nur bedingt entspannte. Kann natürlich sein, dass genau das die Idee war, jedenfalls fanden ich und die anderen maximal 100 Gäste das Konzert am Ende - wie gesagt - ziemlich gut. Trotzdem das nächste Mal hoffentlich ohne Absacksessel.

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Das wenige, das ich vorab zu Diary Of The Dead gelesen habe, klang gar nicht gut. Dass z.Zt. sackweise die 1st-Person-Kamera-Horrorfilme rauskommen, hat Romeros Film sicher nicht geholfen, mir hat er trotzdem ganz gut gefallen. Hier geht's nämlich trotz Aufnahmen aus Handykameras und Akkuausfall nicht unbedingt um neuartige filmische Erzählweisen, sondern um die Reflektionsebene. Der olle Misanthrop hat diesmal die Peer-Production-Kultur ins Visier genommen - die Verkommenheit der alten Medien wird eh vorausgesetzt - und dran gedacht, dass eine weitere Krassheits-Eskalation (mein Magen hat beispielsweise Day Of The Dead noch in unguter Erinnerung) ein Schuß ins eigene Knie gewesen wäre.

Oder Romero ist einfach das Vertrauen ins Schockpotenzial seiner Zombies verlorengegangen, die sich diesmal zum Glück nicht organisieren, sondern in den meisten Szenen völlig hilflos, verloren und selbstverständlich arschlangsam durch die Gegend mäandern. (Zumindest, wenn die selbstironisch-abstrakte Dramaturgie es zulässt.) Entsprechend wird der Weltuntergang von den noch lebenden Protagonisten recht gelassen und medienkompetent zur Kenntnis genommen, gefilmt und ins stoisch weiterfunktionierende Netz gestellt, sonst wird sich noch vor der Kamera ein bißchen inszeniert und ein zynischer Professor nuschelt dazu altersweise Kommentare. Streckenweise fingerdick wird das Unbehagen an allgemeiner Desensibilisierung und ubiquitärer Medialisierung als Selbstzweck aufgetragen. Das ist manchmal nicht besonders schön oder elegant oder subtil, aber es trifft irgendwie doch; und zwar uns.

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Okay, der Kunde mit Mütze im Videoladen war wahrscheinlich doch nicht Pynchon bei Be Kind Rewind, aber so eine gewisse Verwandtschaft in der Kombination von charmantem Ludditentum und postmoderner Hermetik kann man den Gondry-Filmen (ohne Charlie Kaufman) schon nachsagen. Was als lustiger Klamauk und spielerischer, egalitärer Umgang mit Filmgeschichte beginnt, entwickelt sich in eine dialektische Verschränkung von nostalgischer Kulturbewahrung und einer Demonstration der Commons-Theorie (ökonomisch also cutting edge, sozusagen).

Vielleicht sollte ich jetzt betonen, dass es trotzdem eine liebenswerte, lockere Komödie mit melancholischen Untertönen bleibt und kein schwer durchdachter Thesenanschlag. Mit Jack Black hab ich allerdings persönlich weiterhin ein kleines Problem, obwohl ich noch nicht rausbekommen habe, warum eigentlich.

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Huch, ausgerechnet in der ollen ZEIT:

Wie man weiß, besitzt der Kapitalismus ein großes Talent dafür, die sozialen und seelischen Nebenkosten seiner Selbstentfaltung abzuwälzen und unsichtbar zu machen. In Krisentagen ist stets jemand anderes schuld, zum Beispiel die Trägheit der Seelen oder die Selbstsucht des Managers, die saumselige Gesellschaft oder der faule Arbeitslose. Wahlweise auch die mimosenhafte Natur, die auf zarte Ausbeutungsversuche hysterisch mit einer Klimakatastrophe reagiert. Was auch immer geschieht – die Folgen des Kapitalismus werden externalisiert. Sie werden anderen zur Last gelegt (»Gewerkschaften!«) oder durch Moralisierung (»fehlende Werte!«) von der Bildfläche gezaubert. Zurück bleibt das natürlich unschuldige, das ruhelose Kreisen des abstrakten Kapitals in sich selbst.

via

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Komisch, das mit dem Auskunftsanspruch an Provider, der jetzt ins UrhG geschrieben werden soll. Ehrlich gesagt hab ich bis jetzt gedacht, dass ich was verpasst habe und der Anspruch ja schlecht auf den Daten aus der Vorratsdatenspeicherung basieren kann, weil das Verfassungsgericht die Herausgabe dieser Daten für nichtschwere Straftaten gerade vor zwei Wochen untersagt hat.

So ist es aber, der Bundestag verabschiedet jetzt trotzdem das Gesetz, das verfassungsrechtlich überhaupt keinen Sinn ergibt. Steht auch im SPON-Artikel dazu, allerdings irgendwo ganz hinten:
Das sieht Stefan Michalk vom Bundesverband Musikindustrie genauso. Er bilanziert gegenüber SPIEGEL ONLINE: "Es sieht so aus, dass dieses Gesetz den Geschädigten kein wirksames Instrument zur Identifizierung der Rechteverletzer gibt. Hier hebeln sich zwei Gesetze gegenseitig aus."

Das kann ja alles gar nicht sein.

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Hm, I've only got 4 minutes to save the world.

Den Aufhänger für die verbliebenen Siech- und Schrumpfformen popkultureller Debatten gibt's hier , wenn man schneller klicken kann als Warner.

Ich mag die zeitdiagnostische Qualität der letzten Zeile, aber man könnte das auch als die faule Sorte von Selbstreferenz oder schlimmeres auslegen. So richtig gut genutzt sind diese vier Minuten jetzt nicht, und tanzen will ich auch nicht dazu. Immerhin hat Timbaland diesmal die kickenderen Teile seines Oeuvres recycled. Aber wer ist diese merkwürdige Mittdreißigerin in Leder, die da Aerobicübungen performt?

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Zum dritten Mal Southland Tales, vielleicht (vielleicht!) nicht der beste, aber auf jeden Fall der inspirierendste Film der letzten Zeit. Diesmal - das war als biblischer Fast-Analphabet nicht so einfach - ein bißchen auf die Bezüge zum Book Of Revelations geschaut und einige gewichtige Aspekte des Plots erstmals gerafft. Außerdem unter dem intoxicating Einfluss einer kleinen nachmittäglichen Gotthard-Guenther-Recherche über die ausgeprägt polykontexturale Erzählweise von Kelly nachgedacht.

Okay, der Film besitzt eventuell eine konsistente innere Logik (für deren Verständnis auch noch die zugehörigen Prequel-Comics nötig sind, mit denen ich mich wieder ein bißchen abgequält habe), aber das Zentrum ist dermaßen an den Rand der Story gerückt, dass eine Orientierung im Sound- und Bilderfluss eigentlich bis zum Ende unmöglich bleibt. (Und ich meine nicht mal die Orientierung im gelegentlichen völligen information overload auf dem Bildschirm, sondern die grundsätzliche in Kellys Filmwelt.) Man könnte behaupten, dass Kelly in dieser Hinsicht einen Pynchon an Konsequenz noch überbietet, der ja gerade in "Against The Day" auch mit zahlreichen Zentren und entsprechend angepaßten Stilistiken gearbeitet hat.

Danach noch ein bißchen in den einschlägigen Foren zum Film gestöbert, das war eher eine enttäuschende Erfahrung. Das Fanvolk hängt sich lieber endlos an strittigen Plotpoints auf, als die heftige Zeitdiagnose, die Kelly da in seiner spezifischen Verschränkung von Form und Inhalt ausbreitet, überhaupt wahrzunehmen. Noch ärgerlicher ist der Fast-Konsens, dass Kelly den kommerziellen Durchbruch schon schaffen wird, wenn er nur seine Defizite bei der Storyverständlichkeit beseitigen könnte. Wenn man bedenkt, dass das schon die wenigen Anhänger eines kommerziell und bei den Kritikern total gefloppten Films von sich geben, wird Southland Tales wohl vorläufig ein Unikat bleiben, ermöglicht durch ein sehr merkwürdiges Zusammentreffen von Umständen.

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Gotthard Günther hat deswegen die Forderung aufgestellt, für Systembeschreibungen nicht nur Positivsprachen, sondern auch Negativsprachen zu entwickeln und zu berücksichtigen.

Positivsprachen bestimmen, was sie bestimmen. Sie erfüllen eine kognitive Funktion.

Negativsprachen jedoch reflektieren die Beschreibung ihrer Gegenstände am Risiko sowohl des Gegenstands als auch der Beschreibung, ganz zu schweigen vom Beobachter, der die Beschreibung vornimmt. Sie stammen angesichts der Freiheit, zu der die Beobachtung dieses Risikos befähigt, nicht aus der Suche nach der sicheren Erkenntnis, sondern aus einer Art Bekenntnis, einem Entschluss zu einem Willensakt, der jede weitere Nachfrage allenfalls auf jenen „finsteren Grund“ verweist, dessen Begriff Günther aus Schellings letzter Fassung des deutschen Systemidealismus gewinnt.


(Dirk Baecker "Zaehlen, Tauschen, Ordnen: Die Problematik des Systembegriffs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts")

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Uhhh, verwöhn uns doch nicht so mit deiner "Musikflatrate", Sony BMG:

Als Zusatzoption hält Schmidt-Holtz aber auch ein "Download-to-own"-Angebot für möglich:
"Es wäre aber sogar vorstellbar, dass die Kunden die Musik teilweise eben nicht nur anhören können, sondern auch einige Titel downloaden und damit besitzen."

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Das sollte die Idee des Musikvideos für immer zerstören: Kaffeekränzchen im kleinen Kreis mit Kim Deal und Freunden

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Nach The Tracey Fragments stellt sich leichte Ratlosigkeit ein. Im Kopf funktioniert das Konzept - auch noch nach dem Film - jedenfalls besser als beim Ansehen. Formal sehr interessant mit den flexiblen Splitscreens und Überblendungen (muss ja eine Sauarbeit gewesen sein), Ellen Page kann einen authentischen Teenager spielen und der Soundtrack ist klasse und rettet über einige Längen. Aber dann stört auf der Storyebene so eine indiemäßige Tragikanhäufung, alle Charaktere sind mal wieder schwerst kontaktgestört, tun sich gegenseitig weh und wissen nicht warum, Traceys Eltern sind wandelnde Schatten: man kennt diese Klischees.

Auch wenn der Film bestimmt versucht, die Perspektive eines konfusen Teenagers zu evozieren; ein bißchen mehr von der Welt kriegt auch der eingeigelste Highschool-Outsider mit, glaube ich. Vielleicht liegt's daran, dass ich erst letzte Woche Paranoid Park gesehen habe, einen thematisch und strukturell verdammt ähnlich gelagerten Film, der irgendwie mehr Empathie in die Figuren investiert. Gus van Sant ist ja nun auch kein Naturalist, aber die Verbindung seiner Kunst zum Leben fühlt sich handfester und greifbarer an.

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Plötzlich begann mich der Hintergrund von Nicole Atkins zu interessieren, also hab ich ein paar Informationen und Bilder eingesammelt. Das hab ich dann erstmal bereut, weil es das Geheimnis dieses fantastischen, merkwürdigen Genrebastards "Neptune City" eher entzaubert hat. Nicole Atkins ist nämlich eine entspannte, eher unglamouröse Songwriterin aus New Jersey, die keineswegs im Abendkleid vorm Orchester performt, sondern eine eher normale Rock'n Roll-Sozialisation durchlaufen hat, Springsteen, Doors, Janis Joplin und so, und schon länger mit einer eher indiehaften Band durch die Gegend tourt. Okay, sie hat ne Stimme, die das Telefonbuch in ein Opernlibretto verwandeln könnte und kann Songs schreiben, die auch mit reduzierter Instrumentierung Spannung aufbauen - nur eben nicht so spektakulär klingen.
Im Interview mit dem entnervenden Google-Honk hier* stellt sich dann raus, dass das gerade durch geschickte Rückgriffe auf die Popgeschichte durchaus revolutionäre Soundkleid der Platte eigentlich mehr so von der Plattenfirma und dem Produzenten aufgedrängt wurde, zum Schluß hat Rick Rubin alles nochmal radikal neu gemixt. (Ganz ähnliche Prozedur wie bei Amy Winehouse mit Produzent Mark Ronson, was allein schon ausreicht, Nicole Atkins nochmal gesondert viel Glück zu wünschen.) Meine Begeisterung für "Neptune City" ist jetzt durch die Illusionsminderung tatsächlich etwas getrübt (bin ja selbst schuld, immerhin spricht sie im Interview auch von ihrer Faszination für Badalamenti, was wiederum interessant ist), trotzdem kann man mal wieder sehen, dass sich Authentizitätskult und großer Pop irgendwie ausschließen.

*am Ende kommt noch eine nette viertelstündige Performance, ich empfehle Buffern und Vorspulen

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- Are your edits long because you try out different solutions?

I am looking for the exact rhythm between one frame and the next. It’s a question of hearing: the editing is the moment when the film has to do with hearing.

- It is thus not problems of narration or of dramatic tension that stops you?

No, a form, like a conductor interpreting a piece of music with rubato or not. It is a question of rhythm and, for me, the essential is that: the beat.

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Noch ein paar ungekämmte Bemerkungen über Southland Tales: Mir hat gut gefallen, wie Marx einfach unspezifisch als irgendwie obskurer Philosoph eingeführt wird, trotz der Wichtigkeit der Neomarxisten im "Plot". Weiterhin ist interessant, dass und wie Kelly das auch in Pynchons "Against The Day" präsente Zeitreise/Bilocation-Thema unterbringt. Und das Schönste der zahlreichen Koans des Films: But the NY Times said God Is Dead.

Zur Frage der Wahrnehmung des Films: O'Hehir von Salon.com , stellenweise langweilig kritisch ("But Kelly never gives us any reason to care about this byzantine, comic-book plot", gähn.) und mit leicht spoilenden Details, aber immerhin:

I've done my best to forget about the infamous Cannes screening that provoked hissing and booing. Consider that it started at 8:30 AM, that the film was clearly unfinished and ran almost 3 hours, and that probably half the audience was working on less than 5 hours of sleep. [...]
Mocking post-modernist detached irony is a really tough tightrope to walk, but if he pulls it off, he'll set the tone for a whole new breed of films.

Southland Tales...

...ist unglaublich, aber in den klassischen Kategorien des Guten Films nicht behandelbar. Verständlich, dass Studio und die meisten Kritiker das nur mit spitzen Fingern angefasst haben. Zunächst wirkt das, als würde ein 1980 geborener David Lynch gleichzeitig eine kalifornische Version von "Dune" und einen späten PKD-Roman verfilmen, stellt sich dann aber doch als weniger konventionell bzw. eher als absichtsvoll bastardisierte Variante postmoderner Hochkultur heraus. Außerdem wird dieser Vergleich der grotesken Komik des Films nicht gerecht. Ich glaube, ich muss das nochmal sehen...

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If asked to serve on a jury deliberating a violation of state or federal drug laws, we will vote to acquit, regardless of the evidence presented. Save for a prosecution in which acts of violence or intended violence are alleged, we will — to borrow Justice Harry Blackmun's manifesto against the death penalty — no longer tinker with the machinery of the drug war. No longer can we collaborate with a government that uses nonviolent drug offenses to fill prisons with its poorest, most damaged and most desperate citizens.

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Is ja 'n Ding, IMDB klärt mich auf, dass Buffy-Mann Drew Goddard (etliche späte Episoden, z.B. "Conversations With Dead People") nicht nur Cloverfield (den ich nicht gesehen habe, weil ich nicht extra in die Apotheke wollte, um Tabletten gegen Reisekrankheit zu kaufen), sondern auch einige der stark verbesserten neueren Lost-Episoden geschrieben hat, zum Beispiel die, die heute nacht auf ABC läuft. Nebenbei macht er noch Comics für Whedons "achte" Buffy-Staffel und setzt dort die schöne Tradition sexueller Experimentationsfreudigkeit fort.
"Gasp!", sagt die NYTimes (Mild spoilofantischer Link), aber man muss natürlich sagen, dass wir erstens 2008 haben, it's been done before, und zweitens ein Comic nicht die Fallhöhe einer Network-Fernsehserie erreicht und damit der Provokations- zu einem Marketingeffekt zusammenschrumpft. Überhaupt mag ich Comics als Medium nicht so, die sind mir zu visuell. Ich les immer erst die Sprechblasen und zwinge mich dann, die Bilder anzugucken. Trotzdem schön.
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