...
Gestern abend hab ich dann mal bedauert, dass ich die EM (das beste Turnier ever, jetzt hab ich's auch mal gesagt) nicht im Format der letzten WM, mit den B-Noten zu jedem Spiel, gebloggt habe. Deswegen kann ich jetzt nicht mit großer Geste die "10" ziehen, die das Spiel der Russen gestern verdient hätte. Im "Alten Wettbüro" lief das Publikum mit fortschreitender Spielzeit zu den Russen und ihrem unfassbar rasanten, präzisen, vertikalen Kombinationsstil über. Nur Rethy im immer jenseitigerem ZDF merkte gar nichts mehr und sprach immer nur von den Schwächen der Holländer, über die man zwei Tage nach Boulahrouz' Unglück besser taktvoll geschwiegen hätte. Kurz nach Pavlyuchenkos transzendentalem Lattenkreuzknaller faselte es dann gar von der "ereignislosen" Verlängerung aus den Boxen. Beim Guardian hingegen werden schon Parallelen zwischen Andrei Arshavin und Maradona '86 gezogen. Ich möchte mich mit der gebotenen Übertreibung anschließen.
In der interessanteren Hälfte des Turniers müssen sich die Spanier heute nur schnell über die ehernen Turniergesetze hinwegsetzen - was mit der auch sehr guten, aber wohl jetzt schon eingeschüchterten Startelf unwahrscheinlich scheint, dem eingewechselten Cesc Fabregas aber mit Leichtigkeit gelingen wird - dann ist der Weg für wenigstens ein klassisches Halbfinale frei.
In der interessanteren Hälfte des Turniers müssen sich die Spanier heute nur schnell über die ehernen Turniergesetze hinwegsetzen - was mit der auch sehr guten, aber wohl jetzt schon eingeschüchterten Startelf unwahrscheinlich scheint, dem eingewechselten Cesc Fabregas aber mit Leichtigkeit gelingen wird - dann ist der Weg für wenigstens ein klassisches Halbfinale frei.


