<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://neuronal.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://neuronal.twoday.net/">
    <title>Neuronale Emergenzen (Don&apos;t look for the ground, common or else)</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/</link>
    <description>Don&apos;t look for the ground, common or else</description>
    <dc:publisher>Melkus</dc:publisher>
    <dc:creator>Melkus</dc:creator>
    <dc:date>2008-07-07T19:39:22Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/neuronal/images/icon.gif" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/5044740/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/5040110/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/5033468/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/5033408/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/5027178/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/5010091/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/4996635/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/4969041/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/4965989/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/4949743/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/4923631/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/4920465/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/4917675/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/4848264/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://neuronal.twoday.net/stories/4842850/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/neuronal/images/icon.gif">
    <title>Neuronale Emergenzen</title>
    <url>http://static.twoday.net/neuronal/images/icon.gif</url>
    <link>http://neuronal.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/5044740/">
    <title>Die Schreckensherrschaft von Russell T. Davies bei &lt;cite&gt;Doctor Who&lt;/cite&gt;...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/5044740/</link>
    <description>Die Schreckensherrschaft von Russell T. Davies bei &lt;cite&gt;Doctor Who&lt;/cite&gt; neigt sich dem Ende entgegen. Aber vorher hat es der Champion der dunklen Beliebigkeits-Rückseite des Planeten Pomo nochmal geschafft, ein eigentlich ganz nettes Setup mit hohen Trash-Schauwerten (vorletzte Episode) in einem schwer auszuhaltenden Trommelfeuer aus hektischen Schnitten, atemlos geschrienen Dialogen, der gräßlichsten Filmmusik aller Zeiten, bequem-bescheuerten Plottwists und unmotiviertem sentimentalen Bullshit (Staffelfinale) zu versenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den unpassenden Nazi-Referenzen in den Dalek-Szenen wurde mir nur noch schlecht. Später wurde der Doktor in eine Pseudodebatte über Für und Wider von Genoziden oder so verstrickt, die keine Konsequenzen hatte und sich in diesem Kontext eh selbst zerstörte. Das bisschen reingequirlte Gender-Sensibilität (und wieder rettet ein weiblicher Companion den Tag...) reißt es dann nicht raus. Eher im Gegenteil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nebenbei, das Ding hatte am Samstag 10 Millionen Zuschauer in UK, interessantes kulturelles Phänomen.)</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-07T19:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/5040110/">
    <title>Alle paar Jahre baut ein unbekannter junger amerikanischer Filmemacher einen tollen...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/5040110/</link>
    <description>Alle paar Jahre baut ein unbekannter junger amerikanischer Filmemacher einen tollen Coming-Of-Age-Highschoolfilm mit Außenseiterperspektive zusammen, &lt;cite&gt;Charlie Bartlett&lt;/cite&gt; lässt sich in dieser schönen Tradition bei den helleren Momenten von &lt;cite&gt;Veronica Mars&lt;/cite&gt; und ein bißchen auch bei &lt;cite&gt;Rushmore&lt;/cite&gt; anlegen, obwohl ihm das Marssche Feingefühl für soziologische Trennlinien ein bißchen abgeht. Darüber helfen aber die erfrischend lässige Einstellung zu verschreibungspflichtigen Psychodrogen und andere harmlos-unschuldig verpackte Grenzüberschreitungen weg. Ganz groß ist die sich langsam mit unterschwelliger Tragik aufladende Downey Jr.-Direktor-Figur. Am Ende geht&apos;s dann ein bißchen zu gut auf, macht aber nix, da schauen wir beim tollen Highschoolfilm nicht so genau hin.</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-04T23:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/5033468/">
    <title>Chavezwatch: Schon zwei, drei Wochen alt, aber äußerst erhellend ist &lt;a href=&quot;http://www.newyorker.com/reporting/2008/06/23/080623fa_fact_anderson/?printable=true&quot;&gt;der...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/5033468/</link>
    <description>Chavezwatch: Schon zwei, drei Wochen alt, aber äußerst erhellend ist &lt;a href=&quot;http://www.newyorker.com/reporting/2008/06/23/080623fa_fact_anderson/?printable=true&quot;&gt;der Reisebericht von Jon Lee Anderson&lt;/a&gt; im New Yorker. Wobei es hier mal nicht um den unmittelbar bevorstehenden Kollaps der Chavez-Regentschaft geht - die macht hier einen recht vitalen Eindruck, was beim aktuellen Ölpreis ja kein Wunder ist. Teilweise sehr komisch sind die Nahbeschreibungen, vor allem die eines Krisengipfeltreffens südamerikanischer Staatschefs anläßlich eines drohenden Konflikts zwischen Kolumbien und den mittlerweile mehr oder weniger komplett boliviarischen Nachbarstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schön ist auch eine hoch postmoderne Szene, in der Chavez spontan live im Fernsehen die Verlegung einer Panzerdivision an die kolumbianische Grenze anordnet, skurril sind die Details zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem natürlichen Bruderstaat Venezuelas, Weißrußland, und bewegend der immer wieder väterlich mäßigende Einfluß von Fidel Castro. Dann tritt noch seine Ex-Frau auf, die jetzt mit einem Tennislehrer zusammen ist und droht, als Gegenkandidatin ums Präsidentenamt anzutreten. Falls gerade Drehbuchautoren an einer Groteske über internationale Politik arbeiten: da liegt die Meßlatte.</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T20:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/5033408/">
    <title>&lt;a href=&quot;http://www.originalfalcon.com/email/newsletter1.html&quot;&gt;Tragisches...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/5033408/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.originalfalcon.com/email/newsletter1.html&quot;&gt;Tragisches Ende von New Falcon Publications,&lt;/a&gt; dem Verlag des späten Robert Anton Wilson (u.a. der Cosmic Trigger-Bände), diverser zentraler Gegenkulturwerke der 70er sowie allerlei aufklärerischer Esoterik und - in einem sehr erweiterten Sinn - Selbsthilfewerke. Dr.Hyatt aka Alan Miller, der den Verlag gegründet und betrieben hat, bis ihn eine Krebserkrankung erst schwer behinderte und dann Anfang dieses Jahres endgültig besiegte, hatte wohl einen ungeliebten Sohn. Der hat ihm im Halbkoma eine krakelige &quot;Unterschrift&quot; unter ein Dokument abgeluchst, das ihm das komplette Erbe zuspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Dokument gilt jetzt - aus nicht besonders nachvollziehbaren Gründen - und Dr. Hyatts Sohn, ein Basketballtrainer aus LA, versucht mit kruden Methoden die Verlagsbestände in schnelle Kohle zu verwandeln. (So wird es jedenfalls von Dr.Hyatts letzten Mitstreitern dargestellt, &lt;a href=&quot;http://www.newfalconpublications.com/forum/viewtopic.php?f=3&amp;t=2&quot;&gt;hier die teils üblen, teils traurigen Details&lt;/a&gt;.)</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T20:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/5027178/">
    <title>Die Leute hinter &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Breaking_Bad&quot;&gt;Breaking...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/5027178/</link>
    <description>Die Leute hinter &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Breaking_Bad&quot;&gt;Breaking Bad&lt;/a&gt; haben aus &lt;cite&gt;Weeds&lt;/cite&gt; gelernt, wie schön sich Geschichten über Drogendealer aus bürgerlichem Milieu für Fernsehserien eignen, weil einerseits der ethische Zwiespalt samt notwendigem Doppelleben und andererseits die ewige Angst vorm Erwischtwerden Hintergrundspannung und Futter für Drehbuchsituationen bereitstellen. Das wird natürlich in der streikbedingt kurzen ersten Staffel (7 Folgen) ordentlich gemolken und durch existientielle innere Konflikte der Hauptfigur um Scheitern an den eigenen Ansprüchen, schwere Krankheit und behinderten Sohn noch verkompliziert. Ein heftiger Cocktail, der aber mit Charme, ein paar frischen Einfällen und dosierten artsy Kameraspielereien auf der luziden Seite bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spezialität der Serie ist die Darstellung fast schon multipler Persönlichkeiten der Figuren in verschiedenen sozialen Kontexten. Das ist teilweise ziemlich mutig, sich von den Erwartungen an Figurenkohärenz so weit zu lösen. Gerade dadurch mag man diese Leute dann eben, aus der lebensähnlichen Nicht-Nachvollziehbarkeit ziehen die ihre Glaubwürdigkeit. Leider droht in der nächstes Jahr kommenden Fortsetzung mit dann dreizehn Folgen die gefürchtete Backstory-Exploration der Charaktere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur deshalb ist die Prognose für die zweite Staffel nicht so gut. Die Milieudarstellung schlug gegen Ende schon teilweise in Tristesse um, wenn das rasante Erzähl- bzw. Plottempo mal nachlässt. Man weiß aber auch nicht, wo sie die Story noch hin eskalieren wollen. Ne freiwillige oder erzwungene zeitliche Begrenzung ist halt manchmal ganz schön.</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-29T15:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/5010091/">
    <title>Gestern abend hab ich dann mal bedauert, dass ich die EM (das beste Turnier ever,...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/5010091/</link>
    <description>Gestern abend hab ich dann mal bedauert, dass ich die EM (das beste Turnier ever, jetzt hab ich&apos;s auch mal gesagt) nicht im Format der letzten WM, mit den B-Noten zu jedem Spiel, gebloggt habe. Deswegen kann ich jetzt nicht mit großer Geste die &quot;10&quot; ziehen, die das Spiel der Russen gestern verdient hätte. Im &quot;Alten Wettbüro&quot; lief das Publikum mit fortschreitender Spielzeit zu den Russen und ihrem unfassbar rasanten, präzisen, vertikalen Kombinationsstil über. Nur Rethy im immer jenseitigerem ZDF merkte gar nichts mehr und sprach immer nur von den Schwächen der Holländer, über die man zwei Tage nach Boulahrouz&apos; Unglück besser taktvoll geschwiegen hätte. Kurz nach Pavlyuchenkos transzendentalem Lattenkreuzknaller faselte es dann gar von der &quot;ereignislosen&quot; Verlängerung aus den Boxen. Beim Guardian hingegen werden schon Parallelen zwischen Andrei Arshavin und Maradona &apos;86 gezogen. Ich möchte mich mit der gebotenen Übertreibung anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der interessanteren Hälfte des Turniers müssen sich die Spanier heute nur schnell über die ehernen Turniergesetze hinwegsetzen - was mit der auch sehr guten, aber wohl jetzt schon eingeschüchterten Startelf unwahrscheinlich scheint, dem eingewechselten Cesc Fabregas aber mit Leichtigkeit gelingen wird - dann ist der Weg für wenigstens ein klassisches Halbfinale frei.</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-22T10:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/4996635/">
    <title>&lt;cite&gt;&lt;a href=&quot;http://www.tomorrowmuseum.com/2008/06/13/the-worlds-strangest-housing-communities-2/&quot;&gt;Part...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/4996635/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&lt;a href=&quot;http://www.tomorrowmuseum.com/2008/06/13/the-worlds-strangest-housing-communities-2/&quot;&gt;Part of the mind atrophies. A moral calculus that took thousands of years to develop starts to wither from neglect. Once you dispense with morality the important decisions become a matter of aesthetics. Youve entered an adolescent world where you define yourself by the kind of trainers you wear.&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://elektrosmog.antville.org/&quot;&gt;via&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja auch - halb frei assoziiert jetzt - der &lt;a href=&quot;http://www.mindhacks.com/blog/2008/02/behavioural_obamanom.html&quot;&gt;Behavioural Obamanomics&lt;/a&gt;-Ansatz, die &quot;moralisch&quot; oder &quot;gesellschaftlich&quot; richtige Entscheidung immer als default choice im System zu verankern, obwohl sie nominell natürlich frei bleibt. Was irgendwie vielleicht ein logisches Gesellschaftsideal ist für einen Mann wie Obama, bei dem immer eine Verzwiflung mitschwingt, dass ihm die meisten Mitmenschen intellektuell nicht ganz das Wasser reichen können. Für Learys und Wilsons 70er- und 80er-Jahre-Ausgaben wäre das dann der Evolutionssprung auf eine vom fünften Schaltkreis dominierte Welt gewesen, which is a nice way of putting it, if you can believe it.</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T10:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/4969041/">
    <title>Was zu lang war zum Twittern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Recount&lt;/cite&gt;,...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/4969041/</link>
    <description>Was zu lang war zum Twittern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Recount&lt;/cite&gt;, der HBO-Film zum Nachzähldebakel bei der Präsidentenwahl in Florida 2000, ist zuerst ein Schauspielerfilm oberer Klasse, Wilkinson ist als James Baker ein ähnlich pragmatischer &quot;older statesman&quot; wie neulich als Lincoln, der das Geschehen jederzeit kontrolliert und im Grunde Ringe um die Gore-Leute läuft, während Laura Dern als Katherine Harris für comic relief sorgt. Kevin Spacey gibt als Koordinator der unglücklichen und ungeschickten demokratischen Bemühungen einen etwas überflüssigen, der Erzählkonvention geschuldeten Helden und Sympathieträger. Als Chronik der Ereignisse ist der Film brauchbar und dramaturgisch geschickt sortiert, als Justiz- und Prozedurdrama ist er am interessantesten, könnte aber dort ein bißchen feiner - vielleicht auch sarkastischer - ausgearbeitet sein. Da war wohl der Infotainment-Anspruch ein bißchen im Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die MTV-Movie-Awards haben mir gut gefallen in ihrer zur Schau gestellten, reflexiven Oberflächlichkeit und einem streckenweise harten Humor irgendwo auf halbem Weg zwischen Gürtellinie und &quot;South Park&quot;. Interessant die Doppelbödigkeit von Gags, die nur noch kurz angerissen oder ostentativ als Pflichtprogramm abgespult werden. &quot;There&apos;s not a genuine bone in our bodies&quot;, wie Conan O&apos;Brien gerne sagt. Die Preisvergabe selber war natürlich so absurd wie egal (Lifetime Achievement: Adam Sandler, Bester Film: Transformers). Mike Myers hatte ein paar große Momente, die Wiederauferstehung von &quot;Wayne&apos;s World&quot; gehörte leider nicht dazu.</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-03T14:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/4965989/">
    <title>&lt;cite&gt;&lt;a href=&quot;http://www.newyorker.com/reporting/2008/06/09/080609fa_fact_kolbert?printable=true&quot;&gt;On...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/4965989/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&lt;a href=&quot;http://www.newyorker.com/reporting/2008/06/09/080609fa_fact_kolbert?printable=true&quot;&gt;On the one hand, Fuller insisted that all the worlds problemsfrom hunger and illiteracy to warcould be solved by technology. You may . . . want to ask me how we are going to resolve the ever-accelerating dangerous impasse of world-opposed politicians and ideological dogmas, he observed at one point. I answer, it will be resolved by the computer. On the other hand, he rejected fundamental tenets of modern science, most notably evolution. We arrived from elsewhere in Universe as complete human beings, he maintained. He further insisted that humans had spread not from Africa but from Polynesia, and that dolphins were descended from these early, seafaring earthlings.&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Längerer, unterhaltsamer Text über Bucky Fuller im New Yorker, der - trotz erkennbarer Sympathie - zu einem eher unschmeichelhaften Fazit kommt und enttäuschend handfeste Gründe nennt, warum seine geodäsischen Kuppeln bis heute nicht allzuviel Fläche überspannen. (Das mit den Delfinen gilt übrigens auch für Affen.)</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-02T11:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/4949743/">
    <title>&lt;cite&gt;&lt;a href=&quot;http://blogoscoped.com/archive/2008-05-20-n15.html&quot;&gt;It...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/4949743/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&lt;a href=&quot;http://blogoscoped.com/archive/2008-05-20-n15.html&quot;&gt;It is believed that the internet was an important mechanism to copy, spread and advance the ancestor of the Universal Intelligence. While the human civilization host system was unstable, progress was quickly reached after the invention of self-developing computerized intelligence machinery.&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Internet FAQ from 2085, &lt;a href=&quot;http://johl.soup.io/&quot;&gt;via&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-26T11:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/4923631/">
    <title>Höhepunkte eines Interviews mit Adam Greenfield, der sich Phänomenen ubiquitären...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/4923631/</link>
    <description>Höhepunkte eines Interviews mit Adam Greenfield, der sich Phänomenen ubiquitären Computerisierens (&quot;everyware&quot;) mit einer angenehm soziologisch gefärbten Brille nähert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;a href=&quot;http://speedbird.wordpress.com/2008/05/06/chronicart-interview-annotated/&quot;&gt;As to how we manage the presentation of self in a world where there is such easy slippage between our various masks, I simply dont know. Dishonesty is the great lubricant without which any society rapidly becomes unbearable - imagine having to disclose your actual feelings about all your friends, relatives, neighbors and coworkers to them, in real time - and unfortunately, the advocates of technologically-driven universal transparency seem to persistently undervalue its utility as an aid to social cohesion.&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;My own personal example has to do with Nike+. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
(Das ist ein &lt;strike&gt;sprechender&lt;/strike&gt;, ähhh, informationssammelnder und -sendender Joggingschuh) . &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Formerly very easy-going as a runner - a devotee of running as a kind of moving meditation and a space of pure relaxation - I have become quite compulsively competitive now that my performance statistics are captured and radiated to the World Wide Web. Its no longer acceptable, somehow, that Im forty-five seconds slower than my friend over the course of a mile, even though Ive five long years older than him; its no longer entirely tolerable that anybody in my Nike+ orbit puts in more weekly miles than I do. And whats more, I no longer run at all unless I have my Nike+ with me - why would I, when that would be an uncaptured and thus a wasted effort?&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch die Spannung zwischen den theoriefranzösisch und von medialen Robot-Overlord-Texten wie Terminator oder Matrix geprägten Fragen und den erfrischend differenzierungsfähigen Antworten.</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T12:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/4920465/">
    <title>Scout Niblett war gestern da und war super, hoffentlich kommt sie bald wieder. Zu...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/4920465/</link>
    <description>Scout Niblett war gestern da und war super, hoffentlich kommt sie bald wieder. Zu meinem anfänglichen Entsetzen war der Saal mit bequemen Sitzmöbeln vollgestellt. Die &lt;a href=&quot;http://tinyurl.com/5va3r4&quot;&gt;Musik&lt;/a&gt; ist ja schon minimalistisch, aber eher nicht entspannt, sondern konzentriert. Sie lebt - abgesehen vom superlativen Songwriting - eigentlich von den Gitarrenlärm-Ausbrüchen, die an die frühen 90er erinnern, aber irgendwie doch anders funktionieren. In Zusammenarbeit mit der allgemeinen Zurückhaltung der Dresdner entstand eine Atmosphäre ziemlich aufgestauter Energie und leider auch kinohaften Distanz, die sich bei Publikumskontaktversuchen zwischen den Songs nur bedingt entspannte. Kann natürlich sein, dass genau das die Idee war, jedenfalls fanden ich und die anderen maximal 100 Gäste das Konzert am Ende - wie gesagt - ziemlich gut. Trotzdem das nächste Mal hoffentlich ohne Absacksessel.</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T12:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/4917675/">
    <title>Das wenige, das ich vorab zu Diary Of The Dead gelesen habe, klang gar nicht gut....</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/4917675/</link>
    <description>Das wenige, das ich vorab zu Diary Of The Dead gelesen habe, klang gar nicht gut. Dass z.Zt. sackweise die 1st-Person-Kamera-Horrorfilme rauskommen, hat Romeros Film sicher nicht geholfen, mir hat er trotzdem ganz gut gefallen. Hier geht&apos;s nämlich trotz Aufnahmen aus Handykameras und Akkuausfall nicht unbedingt um neuartige filmische Erzählweisen, sondern um die Reflektionsebene. Der olle Misanthrop hat diesmal die Peer-Production-Kultur ins Visier genommen - die Verkommenheit der alten Medien wird eh vorausgesetzt - und dran gedacht, dass eine weitere Krassheits-Eskalation (mein Magen hat beispielsweise Day Of The Dead noch in unguter Erinnerung) ein Schuß ins eigene Knie gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Romero ist einfach das Vertrauen ins Schockpotenzial seiner Zombies verlorengegangen, die sich diesmal zum Glück nicht organisieren, sondern in den meisten Szenen völlig hilflos, verloren und selbstverständlich arschlangsam durch die Gegend mäandern. (Zumindest, wenn die selbstironisch-abstrakte Dramaturgie es zulässt.) Entsprechend wird der Weltuntergang von den noch lebenden Protagonisten recht gelassen und medienkompetent zur Kenntnis genommen, gefilmt und ins stoisch weiterfunktionierende Netz gestellt, sonst wird sich noch vor der Kamera ein bißchen inszeniert und ein zynischer Professor nuschelt dazu altersweise Kommentare. Streckenweise fingerdick wird das Unbehagen an allgemeiner Desensibilisierung und ubiquitärer Medialisierung als Selbstzweck aufgetragen. Das ist manchmal nicht besonders schön oder elegant oder subtil, aber es trifft irgendwie doch; und zwar uns.</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T09:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/4848264/">
    <title>Okay, der Kunde mit Mütze im Videoladen war wahrscheinlich &lt;a href=&quot;http://filmtagebuch.blogger.de/stories/1073586&quot;&gt;doch...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/4848264/</link>
    <description>Okay, der Kunde mit Mütze im Videoladen war wahrscheinlich &lt;a href=&quot;http://filmtagebuch.blogger.de/stories/1073586&quot;&gt;doch nicht Pynchon&lt;/a&gt; bei &lt;cite&gt;Be Kind Rewind&lt;/cite&gt;, aber so eine gewisse Verwandtschaft in der Kombination von charmantem Ludditentum und postmoderner Hermetik kann man den Gondry-Filmen (ohne Charlie Kaufman) schon nachsagen. Was als lustiger Klamauk und spielerischer, egalitärer Umgang mit Filmgeschichte beginnt, entwickelt sich in eine dialektische Verschränkung von nostalgischer Kulturbewahrung und einer Demonstration der Commons-Theorie (ökonomisch also cutting edge, sozusagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte ich jetzt betonen, dass es trotzdem eine liebenswerte, lockere Komödie mit melancholischen Untertönen bleibt und kein schwer durchdachter Thesenanschlag. Mit Jack Black hab ich allerdings persönlich weiterhin ein kleines Problem, obwohl ich noch nicht rausbekommen habe, warum eigentlich.</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-08T17:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neuronal.twoday.net/stories/4842850/">
    <title>Huch, ausgerechnet in der ollen ZEIT:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;a...</title>
    <link>http://neuronal.twoday.net/stories/4842850/</link>
    <description>Huch, ausgerechnet in der ollen ZEIT:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2008/14/Vertrauenskrise-Kapitalismus?page=all&quot;&gt;Wie man weiß, besitzt der Kapitalismus ein großes Talent dafür, die sozialen und seelischen Nebenkosten seiner Selbstentfaltung abzuwälzen und unsichtbar zu machen. In Krisentagen ist stets jemand anderes schuld, zum Beispiel die Trägheit der Seelen oder die Selbstsucht des Managers, die saumselige Gesellschaft oder der faule Arbeitslose. Wahlweise auch die mimosenhafte Natur, die auf zarte Ausbeutungsversuche hysterisch mit einer Klimakatastrophe reagiert. Was auch immer geschieht  die Folgen des Kapitalismus werden externalisiert. Sie werden anderen zur Last gelegt (»Gewerkschaften!«) oder durch Moralisierung (»fehlende Werte!«) von der Bildfläche gezaubert. Zurück bleibt das natürlich unschuldige, das ruhelose Kreisen des abstrakten Kapitals in sich selbst.&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://bedeutungswirbel.wordpress.com/&quot;&gt;via&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>neuronal</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 neuronal</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-06T20:54:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://neuronal.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://neuronal.twoday.net/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
   <prohibits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/CommercialUse" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/DerivativeWorks" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/ShareAlike" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
